{"id":58565,"date":"2019-12-01T13:05:24","date_gmt":"2019-12-01T12:05:24","guid":{"rendered":"http:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/?page_id=58565"},"modified":"2019-12-01T13:05:25","modified_gmt":"2019-12-01T12:05:25","slug":"grundlagen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/grundlagen\/","title":{"rendered":"Grundlagen"},"content":{"rendered":"<h2 id=\"die_belichtungszeit\" class=\"sectionedit15\">Die Belichtungszeit<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p>Die Belichtungszeit ist die Dauer, wie lange der Sensor belichtet wird. Das heisst, wie lange Licht auf den Sensor trifft.<br \/>\nVerdoppeln wir die Zeit, trifft doppelt so viel Licht auf den Sensor. Das hat Einfluss auf die weiteren Indikatoren welche sp\u00e4ter aufgezeigt werden. Kurze Belichtungszeiten ergeben ein total scharfes Bild, ben\u00f6tigen jedoch eine sehr helle Umgebung. Diese kurzen Belichtungszeiten sind wichtig bei schnell bewegenden Objekten. Eine lange Belichtungszeit wird bei schlechten Lichtverh\u00e4ltnissen ben\u00f6tigt oder wenn bewusst ein bewegendes Element verwischt dargestellt werden sollte. Auf solche fotografischen Gestaltungsm\u00f6glichkeiten werden wir sp\u00e4ter genauer eingehen.<br \/>\nEinige Grundregeln werde ich kurz auflisten:<\/p>\n<div class=\"table sectionedit16\">\n<table class=\"inline\">\n<thead>\n<tr class=\"row0\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Sujet \/ Funktion<\/th>\n<th class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Definition<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row1\">\n<th class=\"col0 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Wackelfrei<\/th>\n<td class=\"col1\">&nbsp;1\/Brennweite (z.B. mit dem 50er Objektiv 1\/50 Sekunden). Diese Faustregel gilt ohne Stabilisator<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row2\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Hintergrund verwischen<\/th>\n<td class=\"col1\">&nbsp;1\/60 Sekunden oder l\u00e4nger (evtl. Serienbild)<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row3\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Wasserfall<\/th>\n<td class=\"col1\">&nbsp;1\/15 Sekunden oder l\u00e4nger<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2 id=\"die_lichtempfindlichkeit_des_sensors_iso\" class=\"sectionedit17\">Die Lichtempfindlichkeit des Sensors (ISO)<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p>Mit dem ISO Wert kann die Lichtempfindlichkeit des Sensors gesteuert werden. Je h\u00f6her der ISO-Wert ist, umso Lichtempfindlicher wird der Sensor. Das h\u00f6rt sich sehr interessant an, hat jedoch einen gravierenden Nachteil. Je empfindlicher der Sensor eingestellt wird, umso mehr Bildrauschen ist auf dem Bild zu sehen. Bildrauschen ist haupts\u00e4chlich ein Thermisches Problem. Je l\u00e4nger der Sensor belichtet wird, umso mehr Rauschen entsteht. Dies weil die Fotoelemente auf dem Sensor nicht nur bei Lichteinfall Elektronen freisetzen, sondern auch bei W\u00e4rmeeinwirkung. Je l\u00e4nger der Sensor belichtet wird, umso mehr W\u00e4rme entsteht. Das Rauschen des Sensors ist eigentlich konstant. Wenn jedoch gen\u00fcgend Licht auf den Sensor f\u00e4llt, ist das SNR (Signal to Noise Ratio = Verh\u00e4ltnis von der Signalgr\u00f6sse zum Rauschen) so gut, dass das Rauschen vernachl\u00e4ssigt werden kann. Folgendes Bild zeigt dass das Signal viel gr\u00f6sser ist als die kleinen Wellen (Rauschen):<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-639\" src=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/Bildschirmfoto-2015-12-08-um-15.28.10_1.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-12-08 um 15.28.10_1\" width=\"700\" height=\"292\"><\/p>\n<p>Wenn jedoch wenig Licht auf den Sensor f\u00e4llt ist dieses Signal kleiner:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-642\" src=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/Bildschirmfoto-2015-12-08-um-15.28.36_1.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-12-08 um 15.28.36_1\" width=\"700\" height=\"298\"><\/p>\n<p>Nun wird das Signal verst\u00e4rkt bevor es zum AD-Wandler gesendet wird. Leider werden nun auch die St\u00f6rsignale verst\u00e4rkt, was zu einem schlechten SNR f\u00fchrt und somit auch zu einem gr\u00f6sseren Qualit\u00e4tsverlust der Fotos:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-643\" src=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/Bildschirmfoto-2015-12-08-um-15.28.59_1.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-12-08 um 15.28.59_1\" width=\"700\" height=\"289\"><\/p>\n<p>Viele Digitalkameras k\u00f6nnen nicht mehr l\u00e4nger als 30 Minuten belichten weil sonst die Gefahr der \u00dcberhitzung des Sensors besteht.<\/p>\n<p>Was kann man dagegen machen?<\/p>\n<ul>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Bessere Optik, damit k\u00fcrzer und mit tieferen ISO-Werten belichtet werden kann<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Sensor k\u00fchlen (bei tiefer Aussentemperatur erhitzt der Sensor weniger)<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Viele Fotos mit kurzen Belichtungszeiten und diese anschliessend zusammensetzen (siehe Startrail)<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Gr\u00f6sserer Sensor mit weniger Pixel (wenn die Dichte der Fotoelemente kleiner ist, erhitzen sie weniger). Dies wird bei den modernen Kameras speziell f\u00fcr Sternenfotos gemacht. Diese Kameras sind jedoch s\u00fcndhaft teuer und im normalen Einsatz (Tageslicht) nicht wirklich zu gebrauchen.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus diesem Grund muss auf eine tiefe Lichtempfindlichkeit geachtet werden. Wenn der ISO-Wert verdoppelt wird (z.B. von 200 auf 400) kann mit der halben Lichtmenge fotografiert werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/ISO.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-434 size-full\" src=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/ISO.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/ISO.jpg 1000w, https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/ISO-600x450.jpg 600w, https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/ISO-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie im obigen Bild ersichtlich ist, sollte standardm\u00e4ssig nicht h\u00f6her als mit ISO 800 fotografiert werden. Eine Ausnahme w\u00e4re die Nacht- und Sternenfotografie.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"die_blende\" class=\"sectionedit18\">Die Blende<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p>Nachdem wir die beiden einfachen Parameter Belichtungszeit und ISO kennengelernt haben, kommen wir zu einem etwas komplizierteren Parameter, der Blende. Die Blende wird folgendermassen definiert: f\/5.6. Einfachheitshalber wird im normalen Sprachgebrauch nur mit \u201eBlende 5.6\u201c ausgedr\u00fcckt. Die Standard Blenden sind wie folgt: 1 \/ 1.4 \/ 2 \/ 2.8 \/ 4 \/ 5.6 \/ 8 \/ 11 \/ 16 \/ 22 \/ 32 \/ 45<br \/>\nDazwischen gibt es nat\u00fcrlich zwischenwerte (halbe Blenden\u2026).<\/p>\n<p>Wie im unten stehenden Bild ersichtlich ist, wird die Blende geschlossen, je h\u00f6her die Blendenzahl ist.<\/p>\n<div class=\"table sectionedit19\">\n<table class=\"inline\">\n<tbody>\n<tr class=\"row0\">\n<td class=\"col0\"><a href=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/TT153714-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-437\" src=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/TT153714-2-150x150.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/TT153714-2-150x150.jpg 150w, 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class=\"row2\">\n<td class=\"col0\"><a href=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/TT153717-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-440\" src=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/TT153717-2-150x150.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/TT153717-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/TT153717-2-100x100.jpg 100w, https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/TT153717-2-600x595.jpg 600w, https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/TT153717-2-300x298.jpg 300w, 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Die Blende reguliert das Licht, welches auf den Sensor trifft. Je offener die Blende (kleiner Wert) umso mehr Licht trifft auf den Sensor und umgekehrt. Die Blendenzahl (z.B. f\/5.6) definiert das Verh\u00e4ltnis des Abstandes zwischen Sensor und Blende zur Gr\u00f6sse der Blenden\u00f6ffnung. Da das Objektiv und somit auch die Blende rund sind errechnet sich die Fl\u00e4che wie folgt:<\/p>\n<hr>\n<p>A = \u03c0 \u2217 r2<br \/>\nAlso bei einem Blendenabstand zum Sensor von 10mm und einer Blende 5.6 oder 8 ist das wie folgt:<br \/>\nA = \u03c0 \u2217 (10\/5.6\/2)2 = 20mm2<br \/>\nA = \u03c0 \u2217 (10\/8\/2)2 = 10mm2<br \/>\nAlso wird das einfallende Licht auf den Sensor beim schliessen um eine Blende halbiert.<\/p>\n<hr>\n<p>Eine weitere Eigenschaft der Blende ist, dass je mehr die Blende geschlossen wird, umso gr\u00f6sser wird die Sch\u00e4rfentiefe. Dies wird im Kapitel \u201eZeitautomatik\u201c noch genauer beschrieben.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"die_belichtungskorrektur\" class=\"sectionedit20\">Die Belichtungskorrektur<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p>Mittels Belichtungskorrektur wird die Helligkeit des Bildes ver\u00e4ndert. Diese Funktion macht nichts anderes als die Belichtungszeit oder die Blende so anzupassen, dass das Foto \u00fcber- oder unterbelichtet wird. Dies k\u00f6nnte ganz einfach auch manuell angepasst werden.<br \/>\nFalls diese Funktion benutzt wird, muss beachtet werden, welcher Wert ver\u00e4ndert wird. Dies kann je nach gestalterischen Vorstellungen das Bild bedeutend ver\u00e4ndern.<br \/>\nWelche Werte werden in welchem Modus angepasst?<\/p>\n<div class=\"table sectionedit21\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"table sectionedit21\">\n<table class=\"inline\">\n<thead>\n<tr class=\"row0\">\n<th class=\"col0 leftalign\">&nbsp;<\/th>\n<th class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Blende<\/th>\n<th class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Zeit<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row1\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;P (Programmautomatik)<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;wird angepasst<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;wird angepasst<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row2\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;A (Zeitautomatik)<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;&#8211;<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;wird angepasst<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row3\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;S (Blendenautomatik)<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;wird angepasst<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row4\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;M (Manuell)<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;&#8211;<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Also, immer aufpassen im welchem Modus fotografiert wird!<\/p>\n<p>Um sicher zu gehen, dass richtig belichtet wird, kann eine sogenannte Graukarte angepeilt und die ensprechenden Werte \u00fcbernommen werden. Dazu ist wichtig, dass mit der Spotmessung auf die Graukarte gemessen wird. Falls eine solche Graukarte nicht vorhanden ist, kann die Handfl\u00e4che mit +1\/2 LW Korrektur gemessen werden.<\/p>\n<p>Folgende generellen Korrekturwerte k\u00f6nnen auch manuell eingestellt werden:<\/p>\n<div class=\"table sectionedit22\">\n<table class=\"inline\">\n<thead>\n<tr class=\"row0\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Motiv<\/th>\n<th class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Korrektur<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row1\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Schneelandschaft<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;+ 2 LW<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row2\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Helles Geb\u00e4ude<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;+ 1 1\/2 LW<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row3\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Portrait mit heller Haut<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;+ 1\/2 bis 1 LW<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row4\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Motiv im Gegenlicht<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;+ 1 1\/2 bis 2 1\/2 LW<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row5\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Gebr\u00e4unte braune Haut<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;+\/- 0 LW<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row6\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Schwarze Haut<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;&#8211; 1 bis 1 1\/2 LW<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row7\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Schwarze Katze<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;&#8211; 2 LW<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2 id=\"die_brennweite\" class=\"sectionedit23\">Die Brennweite<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p>Mit der Brennweite des Objektives kann der Bildausschnitt beliebig gew\u00e4hlt werden. Die modernen Superzooms sind deshalb so beliebt, weil sich der Fotograf nicht mehr bewegen muss. Leider wird dabei die Physik des Objektives nicht mehr beachtet. Ein super Weitwinkel Objektiv hat extreme Verzerrungen an den Ecken, ein Teleobjektiv hat einen viel k\u00fcrzeren Sch\u00e4rfebereich. Weiter hat die Qualit\u00e4t einen grossen Einfluss auf die Lichtst\u00e4rke des Objektives. All diese Eigenschaften m\u00f6gen sich sehr schlecht anh\u00f6ren, haben jedoch zum gestalten eines Fotos extreme Vorteile. Der Fotograf muss sich dessen einfach bewusst sein.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"berechnungen\" class=\"sectionedit24\">Berechnungen<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p>Was geschieht mit der Belichtungszeit, wenn ich die Blende um einen Standardwert \u00f6ffne?<br \/>\nDie Folgende Tabelle zeigt auf, wie die verschiedenen Werte aufeinander abgestimmt sind. Je dunkler das Licht wird, umso mehr muss die Blende ge\u00f6ffnet, die Belichtungszeit verl\u00e4ngert und die ISO erh\u00f6ht werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-645\" src=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/Bildschirmfoto-2015-12-08-um-14.40.56_1.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-12-08 um 14.40.56_1\" width=\"700\" height=\"329\"><\/p>\n<p>Wenn ich nun einen Wert ver\u00e4ndere, was genau passiert mit den anderen Parametern? Genau das zeigt die folgende Grafik auf:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-647\" src=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/Bildschirmfoto-2015-12-08-um-14.43.18_1.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-12-08 um 14.43.18_1\" width=\"700\" height=\"477\"><\/p>\n<p>In der ersten Zeile sind die angenommenen Standardwerte f\u00fcr die entsprechende Helligkeit definiert. Sobald ich die Blende \u00f6ffne, kann ich entweder die Belichtungszeit verk\u00fcrzen (Beispiel 1) oder die ISO Empfindlichkeit verringern (Beispiel 2).<br \/>\nGenau so habe ich die M\u00f6glichkeiten, mit den Werten zu spielen, damit mein Foto meinen Vorstellungen entsprechend aufgenommen wird.<br \/>\nBitte denkt daran, dass die Erh\u00f6hung der ISO Werte nur selten eine L\u00f6sung ist, da das Bildrauschen extrem erh\u00f6ht wird.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"die_farben_des_lichts\" class=\"sectionedit25\">Die Farben des Lichts<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p>Die verschiedenen Lichtquellen geben unterschiedliche Lichttemperaturen ab. Um dies auszugleichen, wird dies beim Fotoapparat ausgeglichen. Die modernen Kameras versuchen das mittels automatischem Weissabgleich auszugleichen. Die verschiedenen Lichttemperaturen sind unten grafisch und tabellarisch aufgezeigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-649\" src=\"https:\/\/tomphoto.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Grundlagen_der_Fotografie\/Grundlagen\/Bildschirmfoto-2015-12-10-um-15.59.26_1.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-12-10 um 15.59.26_1\" width=\"700\" height=\"224\"><\/p>\n<div class=\"table sectionedit26\">\n<table class=\"inline\">\n<thead>\n<tr class=\"row0\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Kelvin<\/th>\n<th class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Nat\u00fcrliche Lichtquelle<\/th>\n<th class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;K\u00fcnstliche Lichtquelle<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row1\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;1500<\/th>\n<td class=\"col1 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Kerze<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row2\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;2680<\/th>\n<td class=\"col1 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Gl\u00fchlampe (60 W) aus der guten alten Zeit<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row3\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;2800<\/th>\n<td class=\"col1 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Gl\u00fchlampe (100 W)<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row4\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;3200<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Sonnenuntergang<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Halogenlampe<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row5\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;3500<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Morgen- \/ Abendsonne<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Fotolampe<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row6\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;4000<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Mondlicht<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Fluoreszenzleuchte \u201ewarmes Licht\u201c<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row7\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;4500<\/th>\n<td class=\"col1 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Fluoreszenzleuchte \u201eTageslicht\u201c<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row8\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;5500<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Vormittags- \/ Nachmittagslicht<\/td>\n<td class=\"col2\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Elektronenblitzger\u00e4t<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row9\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;6000<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Mittagslicht<\/td>\n<td class=\"col2 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row10\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;6500<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Tageslicht, tiefe Schatten<\/td>\n<td class=\"col2 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row11\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;7000<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Bedeckter Himmel<\/td>\n<td class=\"col2 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row12\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;7500<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Schatten unter blauem Himmel<\/td>\n<td class=\"col2 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row13\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;8000<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Nebliges Wetter<\/td>\n<td class=\"col2 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row14\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;10000<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Blauer Himmel<\/td>\n<td class=\"col2 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row15\">\n<th class=\"col0\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;16000<\/th>\n<td class=\"col1\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;Blauer Himmel im Gebirge<\/td>\n<td class=\"col2 leftalign\" style=\"text-align: left;\">&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Obschon die modernen Kameras die Lichtverh\u00e4ltnisse gut erkennen, kann es sein, dass wir die Temperatur anpassen wollen. Wenn wir ein Feuer mit dem entsprechenden Farbabgleich fotografieren (ca. 1500 K), wird es nach meinem Gutd\u00fcnken viel zu weiss. Ich bevorzuge den orangen Schimmer welcher aufgrund der Farbtemperatur gegeben wird. Also stelle ich den Weissabgleich auf Tageslicht, damit die romantische Stimmung auch im Foto wiedergegeben wird.<\/p>\n<p>Weiter zu&nbsp;<span style=\"color: #d26d19;\"><strong><a style=\"color: #d26d19;\" href=\"http:\/\/tomphoto.ch\/programmmodi\/\">Programm Modi<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Belichtungszeit Die Belichtungszeit ist die Dauer, wie lange der Sensor belichtet wird. Das heisst, wie lange Licht auf den Sensor trifft. Verdoppeln wir die Zeit, trifft doppelt so viel Licht auf den Sensor. 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